Über mich

Ich arbeite seit 2015 als Wissenschaftsjournalistin für Klima-, Meeres- und Polarforschung beim Projektträger Jülich in Rostock.

Als Sprecherin des Radentscheids Rostock engagiere ich mich für die Verkehrswende und bessere Radinfrastruktur. 2021 habe ich gemeinsam mit einigen Mitstreiter*innen die KonRad – Konferenz der Radentscheide ins Leben gerufen. Nach einem tollen Auftakt in 2021 organisieren wir in diesem Jahr die KonRad22. Die lebendige Online-Konferenz bietet Fahrradaktivist:innen, Wissenschaftler:innen, Verkehrsrechtler*innen und Verwaltungsmitarbeiter:innen eine spannende Austauschplattform mit Vorträgen und Workshops.

Marie Heidenreich
Bild: Dr. Florian Börgel

Ich engagiere mich als Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Energie und Klima von Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern für wirksamen Klimaschutz.

Als Mitglied der Auswahlkommission der Heinrich-Böll-Stiftung wähle ich gemeinsam mit anderen Kommissionsmitgliedern die zukünftigen Stipendiat*innen der Böll-Stiftung aus.

Vor meiner Zeit beim Projektträger Jülich habe ich als Freie Hörfunk-Journalistin gearbeitet, beispielsweise als Moderatorin beim Musiksender Byte FM in Hamburg. Als Medientrainerin der Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen habe ich Zertifizierungskurse für den Bürgerfunk und Radioprojekte an Schulen geleitet.

Mit einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung habe ich Biowissenschaften und Kulturanthropologie an den Universitäten Münster und Tours (Frankreich) studiert (B.Sc. und M.A.).

Das Forschungsschiff SONNE in Neukaledonien.
Bild: Marie Heidenreich

Radentscheid Rostock

Seit 2018 bin ich Sprecherin des Radentscheids Rostock. Der Radentscheid Rostock setzt sich dafür ein, dass Rostock attraktiver für Radfahrer*innen wird. Unser Ziel ist eine Stadt, in der alle Menschen – auch Kinder und Senior*innen – sicher und entspannt Radfahren können.

Es spricht so vieles fürs Radfahren: Es ist gesund, schont das Klima, braucht wenig Platz und verursacht weder Lärm noch Abgase. Außerdem lassen sich die meisten Ziele innerhalb Rostocks schneller mit dem Fahrrad erreichen. Ich finde, dass Fahrradfahren einfach Spaß macht, wenn die Radwege breit genug, hindernisfrei und sicher sind. Deshalb fordern wir die Stadt dazu auf, kinder- und seniorengerechte Radinfrastruktur zu schaffen. Damit setzen wir uns für ein freundliches Verkehrsklima und ein noch lebenswerteres Rostock ein!

Von April bis Oktober 2019 sammelten wir 8366 für die Fahrradstadt Rostock. Das benötigte Quorum von 4000 Unterschriften hatten wir schon nach wenigen Monaten erreicht. Am 6. November 2019 hat die Rostocker Bürgerschaft beschlossen, dass die Stadt Rostock unsere Ziele übernimmt und umsetzen wird.

Wenn ihr euch dafür interessiert, was wir mit dem Radentscheid aktuell vorhaben, tragt euch hier in unseren Newsletter ein.

Der Radentscheid Rostock gibt die Anzahl der Unterschriften bekannt.
8366 Rostockerinnen und Rostocker haben für unsere Ziele unterschrieben.
Bild: Radentscheid Rostock

Politisches Engagement

Ich bin Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Energie und Klima der Grünen Mecklenburg-Vorpommern und Delegierte für die Bundesarbeitsgemeinschaft Energie von Bündnis 90/Die Grünen. Außerdem arbeite ich in der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität und Verkehr mit. Beide Landesarbeitsgemeinschaften unterstützten meine Kandidatur für den Landtag MV 2021.

Bild: Florian Börgel

Wissenschaftliche Artikel:

  • Gemeinsam mit Michael Geuenich: Trautes Heim auf Zelluloid? Heile Welt, familiale Sinnkonstitution und Macht in privaten Familienfilmen. In: kuckuck. Notizen zur Alltagskultur 57 (2014). Heidenreich/Geuenich: Trautes Heim auf Zelluloid (PDF)
  • Gemeinsam mit Diana Burgmann, Michael Geuenich, Urs Ruben Kersten und Nora Langensiepen: Filmfamilien – Familienfilme. Private Bilder des Sozialen in kulturanthropologischer Perspektive. In: Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde 58 (2013).
  • Gemeinsam mit Michael Geuenich: »Ausflug Familie 1971« und »Thomas 3 Wochen« – Familienfilme als kulturanthropologische Quelle. In: Braun, Karl/Treiber, Angela/Dieterich, Claus-Marco (Hg.): Materialisierung von Kultur. Diskurse, Dinge, Praktiken. 39. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Nürnberg vom 26. bis 28. September 2013. Würzburg 2015, S. 316-323

Vorträge:

  • April 2021
    5 Reasons why research projects should communicate their science
    EGU General Assembly 2021, online, 19–30 Apr 2021, EGU21-15856, https://doi.org/10.5194/egusphere-egu21-15856, 2021.
  • 4. Dezember 2018
    Communications at sea: Creating immersive expedition blogs with scrollytelling.
    CommOCEAN 2018: „3rd International Marine Science Communication Conference“. Southampton.
  • 9. November 2018
    Create Your Own #SciComm Bot!
    12. Forum Wissenschaftskommunikation: „Forscherinnen und Forscher im Fokus der Wissenschaftskommunikation“. Interaktive Session. Bonn.Einen tollen Bericht über den Einsatz von Twitter-Bots in der Wissenschaftskommunikation hat Floriana Raffauf für die Dokumentation zum 11. Forum Wissenschaftskommunikation geschrieben. Der Artikel nennt die wesentlichen Vor- und Nachteile von Bots und schildert, welche ethischen Implikationen mit Social Media-Bots einhergehen:
    Raffauf, Floriana: Schwimmversuche mit dem Ozeanbot. In: Wissenschaft im Dialog (Hg.): Dokumentation zum 11. Forum Wissenschaftskommunikation. Berlin 2018, S. 67-69 (Artikel als PDF)
  • 20. Juni 2018
    Wissenschaftskommunikation in Horizon2020-Projekten.
    30. Jahrestagung der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi). Bremen.
  • 18. Mai 2018
    Blue Growth. The social construction of a sectoral knowledge base in the offshore wind industry: Local innovations in a global industry.
    Research Symposium „Marine Governance Research: Biodiversity and Use Conflicts“. Oldenburg.
  • 28. November 2017
    Multimediales Scrollytelling: Expeditionsblog von Bord der Sonne.
    10. Forum Wissenschaftskommunikation: „Was erreicht wen? Techniken und Werkzeuge der Wissenschaftskommunikation“. Projektvorstellungen I. Braunschweig.
  • 27. September 2013 (mit Michael Geuenich)
    „Ausflug Familie 1971“ und „Thomas 3 Wochen“ – Familienfilme als kulturanthropologische Quelle.
    39. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde: „Materialisierung von Kultur. Diskurse, Dinge, Praktiken“. Sektion VII, Studentische Sektion. Nürnberg