Über mich

Ich bin 31 Jahre alt und arbeite seit 2015 als Wissenschaftsjournalistin für Klima-, Meeres- und Polarforschung beim Projektträger Jülich in Rostock.

Als Mitglied der Auswahlkommission der Heinrich-Böll-Stiftung wähle ich gemeinsam mit anderen Kommissionsmitgliedern die neuen Stipendiat*innen der Böll-Stiftung aus.

Vor meiner Zeit beim Projektträger Jülich habe ich als Freie Hörfunk-Journalistin gearbeitet, beispielsweise als Moderatorin beim Musiksender Byte FM in Hamburg. Als Medientrainerin der Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen habe ich Zertifizierungskurse für den Bürgerfunk gegeben und Radioprojekte an Schulen geleitet.

Mit einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung habe ich Biowissenschaften und Kulturanthropologie an den Universitäten Münster und Tours (Frankreich) studiert (B.Sc. und M.A.).

Das Forschungsschiff SONNE in Neukaledonien.
Bild: Marie Heidenreich

Radentscheid Rostock

Seit 2018 bin ich Sprecherin des Radentscheids Rostock. Der Radentscheid Rostock setzt sich dafür ein, dass Rostock attraktiver für Radfahrer*innen wird. Unser Ziel ist eine Stadt, in der alle Menschen – auch Kinder und Senior*innen – sicher und entspannt Radfahren können.

Es spricht so vieles fürs Radfahren: Es ist gesund, schont das Klima, braucht wenig Platz und verursacht weder Lärm noch Abgase. Außerdem lassen sich die meisten Ziele innerhalb Rostocks schneller mit dem Fahrrad erreichen. Ich finde, dass Fahrradfahren einfach Spaß macht, wenn die Radwege breit genug, hindernisfrei und sicher sind. Deshalb fordern wir die Stadt dazu auf, kinder- und seniorengerechte Radinfrastruktur zu schaffen. Damit setzen wir uns für ein freundliches Verkehrsklima und ein noch lebenswerteres Rostock ein!

Von April bis Oktober 2019 sammelten wir 8366 für die Fahrradstadt Rostock. Das benötigte Quorum von 4000 Unterschriften hatten wir schon nach wenigen Monaten erreicht. Am 6. November 2019 hat die Rostocker Bürgerschaft beschlossen, dass die Stadt Rostock unsere Ziele übernimmt und umsetzen wird.

Wenn ihr euch dafür interessiert, was wir mit dem Radentscheid aktuell vorhaben, tragt euch hier in unseren Newsletter ein.

Der Radentscheid Rostock gibt die Anzahl der Unterschriften bekannt.
8366 Rostockerinnen und Rostocker haben für unsere Ziele unterschrieben.
Bild: Radentscheid Rostock

Grundsätze meiner Grünen Arbeit

Ich bin Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Energie und Klima der Grünen Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem arbeite ich in der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität und Verkehr mit. Beide Landesarbeitsgemeinschaften unterstützen meine Kandidatur für den Landtag MV.

Wir Grünen werden für unsere Inhalte gewählt. Unsere Positionen müssen faktenbasiert sein und auf den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft fußen.

Darüber hinaus sind mir professionelle Pressearbeit und eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Grünen Partei ein Anliegen:

Ich halte es für wichtig, Journalistinnen und Journalisten relevante Informationen über unsere Inhalte und Ziele zur Verfügung zu stellen, damit sie die Öffentlichkeit umfassend über die Grüne Arbeit im Landtag informieren können. Dafür bringe ich Erfahrungen mit der Bundespresse aus meiner Arbeit mit und Erfahrungen mit der regionalen Presse in MV aus meinem ehrenamtlichen Engagement für den Radentscheid Rostock.

Transparenz und direkte Zusammenarbeit sind mir wichtig – sowohl innerhalb der Landtagsfraktion als auch mit den anderen Gremien der Partei und den Mitgliedern. Aus der nächsten Legislaturperiode müssen wir als Partei gestärkt hervorgehen, damit es nie wieder ungewiss ist, ob die Grünen überhaupt in den Landtag kommen.

Ich schätze die Expertise unserer Landesarbeitsgemeinschaften, weshalb ich mich als Landtagsabgeordnete sowohl meinem Gewissen als auch den Beschlüssen der verschiedenen Gremien verpflichtet fühlen werde.

Zu einer lebendigen Grünen Partei gehört für mich neben inhaltlichen Diskussionen der Spaß an gemeinsamen Aktionen. Nicht nur Sitzungen, Vorträge und Debatten, sondern auch Grünes Kneipenquiz, Fahrradtouren oder der gemeinsame Demobesuch machen für mich das Parteileben aus.

Bis all das wieder möglich ist, behelfen wir uns mit Online-Sitzungen und Webinaren, die es immerhin noch leichter machen, Grüne aus anderen Teilen Deutschlands als Referent*innen zu gewinnen. So habe ich für den Landesverband beispielsweise die Webinare „Ein Klimaschutzgesetz für MV“ mit Lisa Badum, MdB, und „Die Situation der Geflüchteten an den europäischen Außengrenzen“ mit Erik Marquardt, MdEP, und der Sea Eye-Kapitänin Bärbel Beuse sowie einen Instagram-Livetalk mit dem fahrradpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Stefan Gelbhaar zur StVO-Novelle organisiert.

Der Grünen Jugend kommt in MV eine besondere Bedeutung zu – einerseits, weil sie jungen Menschen die Chance bietet, sich auf Basis der Grünen Grundwerte Selbstbestimmung, Basisdemokratie, Solidarität, Feminismus, ökologischer Verantwortung und Gewaltfreiheit zu sozialisieren, und andererseits, weil sie die Grüne Partei immer wieder herausfordert und uns dazu bringt, von ausgetretenen Wegen abzuweichen, Neues zu wagen. Ich selbst bin der Grünen Jugend mit 15 beigetreten.

Darüber hinaus liegt mir die Vernetzung mit Grünen aus anderen Bundesländern und dem Bundestag, die zu den Themen Klimaschutz und Radverkehr arbeiten, sehr am Herzen.

Gemeinsam bringen wir Grün weiter.

Bild: Florian Börgel

Wissenschaftliche Artikel:

  • Gemeinsam mit Michael Geuenich: Trautes Heim auf Zelluloid? Heile Welt, familiale Sinnkonstitution und Macht in privaten Familienfilmen. In: kuckuck. Notizen zur Alltagskultur 57 (2014). Heidenreich/Geuenich: Trautes Heim auf Zelluloid (PDF)
  • Gemeinsam mit Diana Burgmann, Michael Geuenich, Urs Ruben Kersten und Nora Langensiepen: Filmfamilien – Familienfilme. Private Bilder des Sozialen in kulturanthropologischer Perspektive. In: Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde 58 (2013).
  • Gemeinsam mit Michael Geuenich: »Ausflug Familie 1971« und »Thomas 3 Wochen« – Familienfilme als kulturanthropologische Quelle. In: Braun, Karl/Treiber, Angela/Dieterich, Claus-Marco (Hg.): Materialisierung von Kultur. Diskurse, Dinge, Praktiken. 39. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Nürnberg vom 26. bis 28. September 2013. Würzburg 2015, S. 316-323

Vorträge:

  • 4. Dezember 2018
    Communications at sea: Creating immersive expedition blogs with scrollytelling.
    CommOCEAN 2018: „3rd International Marine Science Communication Conference“. Southampton.
  • 9. November 2018
    Create Your Own #SciComm Bot!
    12. Forum Wissenschaftskommunikation: „Forscherinnen und Forscher im Fokus der Wissenschaftskommunikation“. Interaktive Session. Bonn.Einen tollen Bericht über den Einsatz von Twitter-Bots in der Wissenschaftskommunikation hat Floriana Raffauf für die Dokumentation zum 11. Forum Wissenschaftskommunikation geschrieben. Der Artikel nennt die wesentlichen Vor- und Nachteile von Bots und schildert, welche ethischen Implikationen mit Social Media-Bots einhergehen:Raffauf, Floriana: Schwimmversuche mit dem Ozeanbot. In: Wissenschaft im Dialog (Hg.): Dokumentation zum 11. Forum Wissenschaftskommunikation. Berlin 2018, S. 67-69 (Artikel als PDF)
  • 20. Juni 2018
    Wissenschaftskommunikation in Horizon2020-Projekten.
    30. Jahrestagung der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi). Bremen.
  • 18. Mai 2018
    Blue Growth. The social construction of a sectoral knowledge base in the offshore wind industry: Local innovations in a global industry.
    Research Symposium „Marine Governance Research: Biodiversity and Use Conflicts“. Oldenburg.
  • 28. November 2017
    Multimediales Scrollytelling: Expeditionsblog von Bord der Sonne.
    10. Forum Wissenschaftskommunikation: „Was erreicht wen? Techniken und Werkzeuge der Wissenschaftskommunikation“. Projektvorstellungen I. Braunschweig.
  • 27. September 2013 (mit Michael Geuenich)
    „Ausflug Familie 1971“ und „Thomas 3 Wochen“ – Familienfilme als kulturanthropologische Quelle.
    39. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde: „Materialisierung von Kultur. Diskurse, Dinge, Praktiken“. Sektion VII, Studentische Sektion. Nürnberg